Ora Avital: o.T.

AMBIVALENZEN - Acht jüdische Künstlerinnen in Deutschland heute

08.09. - 20.10.2002
Kooperationsprojekt mit dem Frauen Museum Bonn

Folgende Künstlerinnen nehmen teil:
Ora Avital (Malereiobjekte)
Andrea Morein (Video-Installationen)
Ulrike Ottinger (Fotografie)
Zipora Rafaelov (Malerei-Installation)
Rivka Rinn (Fotografie, Video)
Belle Shafir (Installationen)
Tanya Ury (Fotografie, Installation, Video, Performance)
Mona Yahia (Fotografie)

Zipora Rafaelov: "Raum-Kanal"
Tanya Ury: "Golden Showers", Video Performance, Kamera: Katja Butt
Andrea Morein: "Au Revoir-Blue", Video-Installation, 1999, Foto: Nissim Men

 

Konzept
In diesem Projekt soll versucht werden, den mentalen Wandel aufzuzeigen, der sich in den letzten Jahrzehnten in der jüdischen Kunst vollzogen hat, und der sich in einer Umorientierung von einer kurzfristig angelegten Überlebensstrategie im Nachkriegsdeutschland zu einem längerfristigen Bestreben nach Integration in einer vielgestaltigen deutschen Mehrheitsgesellschaft manifestiert.

Es geht um einen Bewusstseinswandel und die Ausformung eines neuen jüdischen Selbstverständnisses in Kunst und Kultur.

Acht jüdische Künstlerinnen, die in Deutschland leben und arbeiten, werden sich künstlerisch mit dieser Problematik auseinandersetzen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Mona Yahia: "Nur für Arier", 6 Bierdeckel. 1998
Rivka Rinn: "Alex", 1999, Ink Jets auf Leinwand